BR 251 - Die Entstehung in der Baugröße H0
Die Enstehung der BR 251 in H0


Hier gibt es derweil eine Auswahl an Teilen zum Bau dieser 6-achsigen Elektrolok des LEW Hennigsdorf in der Baugröße H0. Eine Auswahl daher, da ich noch nicht im Besitz aller Bedarfsteile bin. Diese werden aber jeweils nach und nach eingestellt, sobald die Teile vorhanden sind und dem Baufortschritt dienlich sind. Am Ende des Baus dieser Lok werden jedenfalls alle verbauten Teile hier zufinden sein.

Geplante Ausführungen sind Epoche III / IV in grüner Lackierung, sowie in bordeauxroter Lackierung mit schmalen und breiten Zierstreifen.







Dieses soll den ersten Einblick geben, welcher Aufwand sich hinter dieser Maschine verbergen wird.

Wie Ihr nun sehen könnt, habe ich das Fahrgestell der
Roco-151 gekürzt. Rechnerisch müssen es 5mm sein. Ich habe aber zur betrieblichen Sicherheit eine Kürzung um 7mm vorgenommen.

 Das Gehäuse ist aus 2 Rohgehäusen entstanden, von denen das Mittelteil 80mm sowie die Endstücken jeweils 60mm betragen. Somit kommen wir auf die exakte Länge ohne Puffer von 200mm. Diese Länge ergibt sich auch aus der Umrechnung vom Orginal in 1:87. Der "Rohbau" ist nun fertig.



 Jetzt kommen die Arbeitsgänge spachteln, schleifen und fräsen. Die Säge/Klebefugen werden verspachtel und fein geschliffen. An der Front werden Wendezugsteckdose, Fronttrittblech, sonstige Stecker usw entfernt, da dort neue Ansatzteile von Piko angearbeitet werden. Am Dach werden ebenfalls Fräsarbeiten anfallen. Die neuen Aufbauten sind aus Spachtelmasse herausgearbeitet worden, während die Sicken aus Draht entstehen werden. Selbst die Lüftergitter werden entfernt und durch neue in richtiger Positionierung ersetzt. Auch die "Gummiringfeder"Achsen werden den üblichen Speichenrädern weichen.
Nun wieder ein paar Bilder des bespachtelten und beschliffenen Gehäuses...





Aber alles auf einmal geht nun nicht gleich, also alles Schritt für Schritt.....
Es werden also immer neue Bilder kommen, sobald ich wieder ein Stück weiter bin.....

So, es ist wieder etwas vollbracht. Ich bin derzeit am bearbeiten der Drehgestellblenden. Leider gestaltet es sich schwieriger als gedacht, da das Material wie Gummi ist und sich zum fräsen nicht eignet. Ich habe mich einer kleinen Diamantscheibe bedient und konnte nun Dämpfer Federn und Achsträger entfernen. An stelle der Achsträger verbaue ich nun Blattfederpakete, wie sie im Orginal vorhanden sind. Und das ist das Ergebnis:

Die Drehgestelle erhalten auch die üblichen Speichenräder, wovon ebenfalls schon welche da sind. Allerdings muß ich diese umachsen, und dazu benötige ich noch die notwendigen Werkzeuge...
Ich habe auch dieses Wochenende wieder genutzt, um an meiner Ellok BR 251 weiter zu werkeln. Mit Draht habe ich die Dachsicken nachgestellt und den Frontgriffumlauf hergestellt.


Aber nachdem ich dann die Dachhaube aus Kunststofffolie und Spachtelmasse hergestellt hatte und diese auf dem Dach platziert hatte ging es an das Markieren für die Isolatoren und den entsprechenden Bohrungen. Ich habe nun mal soweit fast alles da platziert, wie der Dachgarten im Orginal bestückt ist...





Nun habe ich zum Schluß das gesamte Gehäuse mit einer Grundierung überzogen, um für die Lackierarbeiten einen tragfähigen Grund zuhaben...



Ich habe mich dazu entschlossen als erstes eine grüne 251 zu bauen. Dafür sind bereits die Drehgestellblenden farblich behandelt worden. Als weiteres Highlight ist auch die Gestaltung des sogenannten "Dachgarten" voran geschritten. Die Dachleitung ist eigene Biegung und wird auch noch farblich behandelt...



Der Bau der Lok ist inzwischen fortgeschritten. Allerdings habe ich mich derweil doch als erste Maschine für eine rote 251 entschieden. Es wird nun erst die 251 003-0 entstehen. Nach dem Grundieren des Lokkastens habe ich weiße Farbe für den Zierstreifen aufgebracht und diesen nach dem durchtrocknen mit Malerabdeckband überklebt. Nach der roten Lackierung und Durchtrocknung dieser, konnte ich das Abdeckband entfernen und mein Zierstreifen war fertig. Die Dachsegmente sind umklebt worden, um sie grau lackieren zu können. Die Laufstege sind ebenfalls zweifarbig ausgeführt.

Nun wurden die Führerstände mit dem Farbton Sky nachbehandelt, welches dem Hellgrün jener Loks sehr nahe kommt. Zudem habe ich nun die Führerstandsrückwände ein gesetzt.


Die Drehgestelle wurden zwischenzeitlich mit Speichenradsätzen ausgerüstet. Das Fahrgestell ist an beiden Seiten unter den Führerständen mit Aluminiumflachprofil verlängert und dem Gehäuse angepaßt worden. Notwendig wurde dies, das an dem Boden die KKK, stammt von der Piko-Ellok BR 230 / 180, angebracht werden kann. Das Bauteil wird jeweils mit M3-Schrauben befestigt. Der nachgebildete Räumer der BR 180/230 wird durch ein Ätzteil ersetzt.

Die Firma Ostmodell aus Leipzig hat mir nun die bestellten Ätzteile, Lokschilder und Beschriftung für die Lok geliefert.




Und wieder ist was an der Maschine vollbracht. Die Lüftergitter für die Lok sind nun farblich behandelt und die beige Gummieinfassung ist entsprechend dem Vorbild ebenfalls nachgebildet. Die Lüftergitter und die Lok-, Beheimatungs- und Fabrikschilder sind allesamt mit Klarlack aufgebracht.




Die Bahnräumer sind nun zurecht gebogen, wobei der auf NEM-Schachtseite befindliche Räumer entsprechend ausgeschnitten wurde.

 Die Ätzteile wurden auf die übrig gebliebenen Stege mit Sekundenkleber auf geklebt. Nun müssen diese noch, wie auf dem Bild zu sehen, farblich behandelt werden.

Als nächstes muß ich den Beschriftungssatz aufbringen, das Gehäuse komplett mit Klarlack überlackieren und mit einer angefertigten Führerstandseinrichtung und Spitzen- und Schlußbeleuchtung vervollständigen.


Die Stirn-und Schlußbeleuchtung ist durch einkleben der LED in die Lichtprismen realisiert worden. Dazu eine kleine Platine mit Widerstand und schön hinter der Führerstandrückwand versteckt.


Der Anschluß der Platinen erfolgt über Microstecker auf der Hauptplatine der Lok. So sind jederzeit Gehäuse und Fahrgestell trennbar.

Die Fertigung des Führerpults basiert auf dem Piko-Führerstand der E11 / E42. Ich habe diesem noch den Fahrstufenschalter in Form eines Lenkrades spendiert.

Nach dem Zusammenbau des ganzen kann ich nun sagen:
Es ist vollbracht!!!
Nach gut einem dreiviertel Jahr Bauzeit und zirka 350Euro Materialinvestition, ist das Baumuster der Modell251 in H0 fertig.
 
Nun hat Rivarossi ein Modell dieser Lokomotive auf den Markt gebracht, welches den Eigenbau entbehrlich macht. Ich hoffe und wünsche, das man alle Varianten dieser Splittergattung vorbildgerecht umzusetzen vermag.

Viel Spaß,
Euer Michael

 
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